Once upon a time...


Es waren einmal eine Anne, ein Willi, ein Nils und eine Mona. Die Vier erstellten an einem Abend beim Inder in Leipzig und einer Nacht auf dem Sofa in Halle einen Blog.

Das ist natürlich nicht die ganze Geschichte. Lasst mich das Entstehungsmärchen "skinny waste" von vorne erzählen.

Anne und ich hatten bereits vor  über einem Jahr begonnen, mit größtem Enthusiasmus über die Idee, gemeinsam einen Blog zu schreiben, zu sinnieren. Eher mäßig hingegen fiel der Enthusiasmus bei der Umsetzung aus. Sich für einen Namen, ein Thema oder eine geeignete Farbe und Schriftgröße im Impressum Gedanken zu machen, schien angesichts des vollen Zeitplans gestresster Studenten und der Komplexität solch wichtiger Entscheidungen praktisch undenkbar.
Nichts desto trotz blieb die Idee in unseren Köpfen hängen und wurde immer wieder euphorisch diskutiert. Natürlich auch auf der Leipziger Buchmesse 2014, liegt das Thema Bloggen doch umgeben von einer solchen Fülle an Printmedien und Onlinepublishern auf der Hand.
Der Diskussion hatten sich nun auch Nils und Willi angeschlossen. Mit vier ambitionierten Blogwilligen nahm das Thema langsam Gestalt an. Während wir mit den Leipziger Straßenbahnen von einem zum nächsten kulturellen Höhepunkt pendelten, den die Buchmesse zu bieten hat, wurden also eifrige Blog-Brainstorms abgehalten, sehr zur Belustigung der anderen Fahrgäste. Besonders fieberhaft gestaltete sich natürlich der Disput um den Blognamen.
Mehrere Gläser Wein und Cocktails sowie vier Körbe indischen Fladenbrots später stand jedoch auch dieser.
Skinny waste. (Wer wissen möchte, was dieser Name abgesehen von „Dünner Müll“ für uns bedeutet, der möge sich an das About verwiesen fühlen, dort teilen wir nämlich eben jene exklusive Information.)

Nachdem der Name stand war der Rest ein Kinderspiel, musste doch nur noch das gesamte Blogdesign erstellt werden. Das möglicherweise anzuzweifelnde Vergnügen dieser Aufgabe fiel Willi zu, der sich in Informatik bestens auskennt und daher nicht nur Nils freundlichen Zuspruch „Voll gut“ annehmen, sondern auch spezifische Vorstellungen zu gepunkteten Trennlinien in dunkelgrauer Farbe mit exaktem Anfangs- und Endpunkt umsetzte, die dann doch nicht gefielen und zunächst wieder verworfen wurden. Nach einer langen Nacht des Programmierens und kreativen Gestaltens in Halle stand jedoch das Grundgerüst und bereits am nächsten Morgen wurden erste Blogposts verfasst.

Doch was für ein Blog ist skinny waste nun? Über welche Themen werden wir schreiben, wo soll der Fokus liegen? Ganz genau wissen wir das auch nicht. Buchrezensionen, Posts über Mode oder Reiseberichte könnten hier veröffentlich werden genauso wie philosophische Geblubbersätze Gedanken, Kochideen, DIYs, Musikvorstellungen...
An mangelnden Ideen für Beiträge sollte dieser Blog also definitiv nicht scheitern, ganz egal, in welche Richtung er gehen wird. Daher kann ich recht zuversichtlich sagen: Und wenn sie nicht gestorben sind (und das sind wir bislang nicht), dann bloggen wir noch heute. Und morgen. Und übermorgen.


1 Kommentar:

  1. Applaus, Applaus für Monas Worte,
    ein Blog macht auf
    nuur für uns.
    Ich freu mich drauf,
    ich bin begeistert,
    denn das ist wirklich toll
    und ich wünsch mir so sehr,
    ihr hört niiiemals damit auf.... ;)

    Euer (*hust* poetischer *hust*) grööößter Fan :D

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